Mein Leben in Thailand 08/09!
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Neues aus Petburi

Hallo!

Nachdem ich schon etwas länger nichts mehr gebloggt habe, werde ich das jetzt mal wieder tun..

Wie ihr auf den Bildern sicher schon gesehen habt, war ich letztes Wochenende in Hua Hin mit meiner Tante und meinem Onkel aus meiner ersten Gastfamilie. Wir sind mittags in ein Ressort gefahren, in dem Ayong eine Mitgliedschaft hat. Im Hotel angekommen habe ich mich erstmal in die Sonne gelegt, und zu meinem Glück noch einen weiteren Pool entdeckt, der mir bei vorherigen Besuchen noch gar nicht aufgefallen ist. Er grenzt direkt ans Meer, d.h. wenn man im Pool schwimmt, hat man eine perfekte Aussicht auf das weite Wasser und den von Palmen gesäumten Strand.. Ich saß abends, nach dem wir auswärts essen waren, noch lange dort und habe nachgedacht und genosssen. Es war zu schön. Die nicht zu kalte leichte Brise, die durch die Blätter und die Haare wehte, das dunkle, geheimnisvolle, weite Meer, die Lichter der am Horizont fahrenden Schiffe..

In der letzten Woche war ich mit meiner Klasse in Bangkok. In einer französischen Austellung! Ihr könnt es euch wahrscheinlich kaum vorstellen, aber ich habe es so sehr genossen, frisches Brot (sogar Baguette!), Käse und Schokolade zu essen. Habe auch ein Eclaire probiert, und ich muss sagen, es hat besser geschmeckt, als in Wissembourg! Leider musste ich am nächsten Tag feststellen, dass sich mein Magen anscheinend schon an das thailändische Essen gewöhnt hat..Am Freitag war in der Schule wieder eine Sport Parade, an der ich diesmal aber nicht im Thaidress gekleidet war. Es war wiedermal unglaublich heiß, die ganze Zeit auf dem riesigen Sportplatz zu verharren!

Das Wochenende habe ich ausschließlich mit packen verbracht. Ich wusste echt nicht, dass sich bei mir schon so viel Zeug angesammelt hatte! Ausser meinem großen Reisekoffer und der kleinen Tasche habe ich noch ein paar kleine Kisten und Taschen, die mit geschickten Sachen gefüllt sind, und mit gekauften Dingen, muss ich eingestehen.. Am Sonntag wars dann soweit. Ich habe ein letztes Mal (für die nächste Zeit zumindest) bei meiner süßen Oma gefrühstückt, die mir auch ein kleines Abschiedsgeschenk gegeben und mir gesagt hat, dass sie mich vermissen wird :'(.. In mir stiegen doch tatsächlich Abschiedsgefühle hoch, obwohl ich sie doch alle besuchen kann, wenn und wann ich will! Es war zwar nicht zu vergleichen mit Deutschland, aber es waren schon Emotionen da.

Ich muss sagen, in meiner neuen Familie geht es mir noch besser. Sie besteht aus Cheer, die ein Jahr zuvor in Deutschland war, ihrer Mutter, die sehr lieb ist und ihrem kleinen Bruder, der mich sehr an meinen eigenen erinnert. Wir unternehmen viel mehr gemeinsam. Jeden Abend gehen wir mit der ganzen Familie joggen, ich kann abends nach der Schule schwimmen gehen, und da zuhause nicht gekocht wird, essen wir auch zusammen ausserhalb oder kaufen für den nächsten Tag etwas ein, zum warmmachen. Ich habe mein eigenes Zimmer und verstehe mich sehr gut mit allen. Unter der Woche kommen ab und zu die Cousine oder die Tante von Cheer und schlafen eine Nacht im Haus. Wir haben einen Garten, der vom Vater gepflegt wird. Erist unter der Woche in Bangkok zum Arbeiten, nur am Wochenende ist er Zuhause. Gestern waren vier Freunde hier und wir haben zusammen American Pie auf Thai geschaut. Wir waren vorher in der Stadt und haben einen Badeanzug für  mich gekauft, da ich im öffentlichen Schwimmbad keinen Bikini tragen darf.

Am Donnerstag findet schon die Happy New Year Party von meinem Rotary Club statt! Am Freitag oder Samstag fahre ich zu einem English Camp mit Freunden aus meinem District. Dort lehren wir thai students ein bisschen Englisch und müssen auch eine Stunde etwas von unserem Land presentieren. Wahrscheinlich machen Flo ich ich gemeinsam etwas, was genau, müssen wir uns noch überlegen.. Und in 8 Tagen gehts ab in den Nordosten--meine zweite Rotaryreise! Das ist ein Highlight auf das sich jeder schon seit zwei Monaten freut!

Danach werde ich auf jeden Fall wieder berichten und mit neuen Bildern euren Neid fördern

Bis dahin, machts gut! Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit, die ich hier (leider) nicht erleben kann, dafür habe ich hier Sommer, Sonne, Strand & Meer..! Bibbert nicht zusehr - und esst einen Crepes vom Weihnachtsmarkt für mich mit! Bitte

Gruß und Kuss eure Luise

16.12.08 08:00


..Fortsetzung..

21. Wenn man etwas trinkt, dann IMMER mit Eis! Sei es nur Wasser oder Saft, aber auch Kaffee und Tee.. Man gewöhnt sich mit der Zeit daran, ich könnte schon gar nicht mehr ohne!

22. Die meisten Thais sind super schlank. Manche würden in Deutschland fast schon als magersüchtig durchgehen. Ich habe keine Ahnung, wie die das schaffen, bei dem guten Essen..

23. Sagt man zu der Bedienung / dem Koch, man möchte es gerne nicht so scharf haben, kann man sich nie wirklich ganz darauf verlassen. Ein bisschen scharf ist es immer. 

24. In meiner Stadt fühle ich mich, als sogenannter "farang" (Ausländer), als würde ich von einem anderen Planeten kommen. Die Menschen gaffen einen ohne Schamgefühle an und manche wollen dich berühren oder mit dir sprechen, was sie sich meistens aber nicht trauen.

25.  Tops und weit ausgeschnittene Oberteile sind tabu, kurze Hosen mit einem langen Tshirt oder Kleid geht jedoch. Viele Thais kleiden sich sehr modisch.

26. Ich habe erst 3 Thaifrauen rauchen gesehen. Die  Männer jedoch qualmen umso mehr.

27. Die Schnellstraßen (auch Highways genannt), führen stets geradeaus. 

28. Für mein Mittagessen bezahle ich 15 Baht (das sind umgerechnet ca. 30 ct)... Es reicht trotzdem zum satt werden.

29. Ich liebe die Zeremonien mit Mönchen. Man sitzt im Schneidersitz und betet und singt. Danach verteilt man Essen an sie. Zumindest bei der Zeremonie, wenn eine Person im Haus gestorben ist, und die Mönche eingeladen werden, um die Wohnstätte von Geistern zu reinigen.

30. Fast jeder Thai glaubt an Geister und ich bin mir selbst auch nicht mehr sicher, auf welcher Seite ich stehe..

25.11.08 14:18


Ein paar meiner Festellungen aus dem Land des Lächelns

1. Thais fassen sich nicht an, außer, es besteht eine engere Freundschaft. Zum Gruß machen sie den "Wai", d.h. die Hände gefaltet in Höhe des Kinnes und eine kleine Neigung des Kopfes.

2. Sie halten sich beim Fahren nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkungen. Ich habe allerdings auch noch nie ein Schild gesehen, was die erlaubte Geschwindigkeit angibt.

3. Der Verkehr verläuft kreuz und quer. Auf einer Schnellstraße gibt es die sogannten "U-turns", an der die Autos auf die andere Straßenseite wechseln. 

4. Man braucht ca. 2 Stunden um auf der Schnellstraße durch Bangkok zu fahren.

5. Thais sehen alles nicht so ernst. Mit einem einfachen 'mai ben lai' gehen sie den meisten Problemen aus dem Weg.

6. In der Schule sitzt man in den Pausen meist auf dem Boden und erzählt.

7. Wenn man einem Lehrer begegnet, muss man diesen sofort mit einem Wai begrüßen, das ist höflich.

8. Die Straßenhunde laufen auch in der Schule herum. Wenn eine Familie einen Hund hält, ist es ganz normal, dass er frei draußen herumspaziert, auch auf der Straße. Das hat unserem kleinen Fufu das Leben gekostet..

9. Thais wollen einen weißen Teint, deshalb meiden sie die Sonne. Bei starker Hitze tragen sie Langarm und benutzen Regenschirme.

10. Der Unterricht verläuft lockerer als in Deutschland. Der Lehrer redet, auch wenn er merkt, dass niemand zuhört. Das stört ihn nicht. Trotzdem strengen sich die Schüler an und lernen viel (auch wenn sie ihre Hausaufgaben auch erst vor jeder Stunde erledigen). Presentationen werden gut vorbereitet.

11. Zum Essen gibt es morgens, mittags und abends Reis mit Gemüse, Ei oder/und Fleisch. Dannach eine Süßigkeit (kanomm).

12. Morgens werden kleine Gabentische mit Essen für die Mönche vor das Haus gestellt, kommt ein Mönch vor das Haus, geht die Familie hinaus und reicht dem Mönch mit einem Wai das Essen.

13.  Es gibt viele Markets, beispielsweise den morning-market. Dort findest du alles an Essen und Spezialitäten der Region. Es ist ein Gewimmel, da es morgens noch recht kühl ist, sind viele Thais schon auf den Beinen um ihre Einkäufe zu erledigen. Die Markets finden auf offener Straße oder einem Platz statt, an der/dem sich kleine Stände reihen und die Ware angepriesen wird.

14. Geld spielt für Thais keine Rolle. Sie geben gern etwas für andere aus.

15. Die Kühe stehen frei an der Straße. Man sieht ihnen nicht an, dass sie Kühe sein sollen, eher Gerippe.

16. Im Französisch- oder Englischunterricht  bei einer Thailehrerin, wird jedes Wort eines Textes übersetzt, sodass die Schüler nur die Bedeutung hinschreiben müssen und eigentlich nichts dabei lernen.

17. An manchen Tagen (gleicht dem Thanksgiving), stellen die Thais Obst, Gemüse und Gläser mit Wasser vor ihre Buddhastatuen, die meist im Wohnzimmer stehen, um Buddha zu danken, dass er die Geister fernhält.

18. Everyone loves the king!

19. Ehepaare und Päarchen küssen sich nicht öffentlich und halten auch nicht Händchen.

20.  Thais sind sehr zurückhaltend, sie würden einem immer den Vortritt lassen und den eigenen Willen hintenanstellen.

4.11.08 14:39


Chiang Mai mit Sarah

Hallo liebe Leute

Nun sind die Ferien um und der Schulalltag hat wieder begonnen.

Ich habe 4 wunderschoene Tage in Chiang Mai hinter mir, die ich sehr genossen habe. Ich traf Sarah kurzfristig schon letzten Samstag (18.10.). Sie wurde von einer Familie aus Bangkok eingeladen, ein paar Tage mit ihnen zu verbringen, da Sarahs Eltern in Deutschland die Tochter der Familie aufgenommen haben. Sie wollten den Samstag in Hua Hin verbringen, welches ca. eine halbe Stunde von mir entfernt ist. Mit vielen Muehen und gutem Zureden, konnte Sarahs Gastmutter meinen Gastvater dazu ueberreden, mit ihnen zu kommen und in einem Hotel zu uebernachten. Stunden davor waere es unmoeglich gewesen auch nur eine Nacht nicht zu Hause zu schlafen. Ich war also sehr gluecklich, auch, dass ich Sarah endlich wiedersehen konnte. Wir kannten uns schon von den Orientations in Deutschland und vom Hinflug.. In Hua Hin hatten wir einen tollen Abend. Wir (Sarah, ihre Gastschwester P'Ploy, ihre Freundin und ich) nutzten es aus, dass wir einen riesigen Pool vor unserem Zimmer hatten Dannach gab es leckeres Essen und anschliessend schlenderten wir noch ueber den Nightmarket von Hua Hin. Am naechsten Tag fuhren wir zum Strand und dort hatten wir ein tolles Erlebnis: wir suchten uns Pferde aus, und ritten in allen moeglichen Gangarten am Strand entlang.. Es war zu schoen!

Ich sollte schon um die Mittagszeit wieder zu Hause sein, da mein Gastvater frueh in Bangkok sein wollte, um mich dann auch abends zum Flughafen zu bringen. Dort traf ich Sarah wieder und wir flogen zusammen eine Stunde nach Chiang Mai. Der Flug war ertraeglich, ich hatte Sarah, der ich die Hand zerquetschen konnte..In Chiang Mai angekommen, holte uns Mae Tan vom Flughafen ab. Sie ist sehr nett und spricht gutes Englisch. Ich habe sie sofort gemocht. (Zum Verstaendnis: Sie ist die Mutter von Mui, die gerade in meiner Familie in Deutschland lebt.)

Montag:

Da wir in der Nacht noch bis mindestens 3 Uhr morgens ueber Gott und die Welt erzaehlt hatten, fiel es uns am naechsten Tag recht schwer, um 8 Uhr aufzustehen. Mae Tan hatte einen Freund gebeten, mit uns in den beruehmten Tempel am Fusse des Berges von Chiang Mai zu fahren und dort Bilder von uns zu schiessen. Wir kamen uns an dem Tag vor wie Fotomodels..Nach einem leckeren Mittagessen in einem vegetarischen Restaurant besuchten wir das Cafe von P'Nod. Das ist anscheinend ein sehr beruehmter Komiker in Thailand, ich habe ihn noch nie gesehen, doch Sarah kennt ihn sogar persoenlich, da Mae Tan viele Kontakte hat und sehr beliebt ist. Vollgegessen und mit sichtlichem Voellegefuehl fuhren wir durch den Regen, uns noch ein paar Tempel anschauen. Dann gings nach Hause. Wir sollten unsere Sachen packen, denn an diesem Abend fuhren wir in ein Hotel, dass zu einem riesigen Golfgelaende gehoert. Es war traumhaft. Wir durften zwischen einem Zimmer mit 2 Betten, Fernseher und Bad und einer "Presidenten Suite" entscheiden(siehe Bilder). Ich denke euch ist klar, was wir ausgewaehlt haben.. Nach einer Stunde schwimmen im Pool, haben wir uns fuer den Abend fertiggemacht, denn Mae Tan brachte uns in ein Restaurant mit Bar, in dem wir assen, und anschliessend ein paar Cocktails bestellt bekamen. Ich denke es ist okay, das hier zu schreiben, denn es war schliesslich unsere Gastmutter, die uns die Getraenke ausgab. Wir hatten einen sehr schoenen und lustigen Abend. Kurz bevor wir gehen wollten, kam noch ein Freund von Mae Tan und wollte Bilder von uns fuer die Zeitung machen. Ich versuche, das Bild hier reinzustellen. Wir gingen an diesem Abend sehr muede ins Bett, was uns trotzdem nicht davon abhielt, bis in die Morgenstunden zu reden.

Dienstag:

Nach einer kurzen Fuehrung ueber das komplette Golfgelaende (ziemlich langweilig) bekam ich die tollste Massage, die ich je hatte.. Wir fuhren zu einem Spa Ressort und dort durften wir uns mit einem Ganzkoerperpeeling, einer Oelmassage und einer Gesichtsbehandlung sowie einer Kopfmassage verwoehnen lassen. Wir konnten uns gar nicht genug bei unserer Gastmutter bedanken..Sie sah das als selbstverstaendlich. Ich glaube sie wollte mir ziemlich viel bieten, waehrend ich da war, um mich zu beeindrucken, denn Sarah bekam das normalerweise nicht einfach so. Die Massage dauerte insgesamt 3 Stunden, wonach wir sehr ermuedet waren und erstmal nach Hause fuhren. Abends durften wir noch durch Chiang Mai schlendern.

Mittwoch:

Mae Tan wollte uns unbedingt Elefantenreiten lassen. Es sollte jedoch noch ein Weilchen dauern, bis wir dies tun konnten, denn keiner wusste auch nur annaehernd, wo dieses Ressort zu finden war. Also kurvten und huckelten wir 3 Stunden lang ueber unebene Strassen und als wir schon dachten, wir halten das hier nicht mehr aus, gelangten wir schliesslich doch an unser Ziel. Es war toll. Eine Stunde mit einem Elefanten durch Fluss, Wald und Wiese. Zwischendurch fuetterten wir ihm ein paar Bananen. Nach diesem Trip besuchten wir noch kurz die Longnecks, welche ich mir ganz anders vorgestellt hatte. Ich dachte immer, wenn sie die Ringe abnehmen wuerden, wuerde ihr Hals brechen, weil er nicht mehr stabil ist. Aber ich habe Fotos von ihnen gesehen, auf denen sie die Ringe abnahmen, ihre Haelse waren auch nicht besonders lang. Das hat mich sehr irritiert.

Donnerstag:

 Den letzten Tag haben wir in der größten Shoppingmall von Chiang Mai verbracht. Sie nennen es dort das "Robinson". Es ist riesig, nein, gigantisch. Wir waren um die 2 Stunden unterwegs und haben nicht einmal annähernd die Hälfte gesehen. Selbst Sarah, die schon viele Male dort war, war noch nicht in allen Ecken.

Da Mae Tan und Sarah an diesem Tag ebenfalls nach Bangkok Flogen (leider eine später als ich) fuhren wir zusammen zum Flughafen. Wir waren ziemlich in Eile, ich hatte nur noch eine halbe Stunde, bis das Flugzeug startete und ich hatte noch nicht einmal eingecheckt. Ich war vorher noch nie alleine geflogen, somit stieg die Panik in mir. Doch dies wurde alles zunichte macht, mit einem einfachen "mai ben lai" von Mae Tan.  Mai ben lai benutzen die Thais um auszudrücken, dass man sich keine Sorgen zu machen braucht. Man könnte es mit "never mind" vergleichen. Nundenn, ich, trotzdem noch voller Aufregung auf den bevorstehenden Flug, beeilte mich zum Gate zu kommen. Sarah und Mae Tan versprachen mir, gleich nachzukommen, um mich zu verabschieden. Sie mussten selbst noch einchecken. 5 Minuten vor dem Start kamen sie dann auch noch. Ich sagte schnell goodbye und ging auf wackeligen Knien in Richtung Maschine.. Der Flug war alles andere als toll. Den Start verabscheue ich am meisten, da ich dieses drückende Gefühl im Bauch nicht mag. Vielleicht stell ich mich etwas zimperlich an, aber ich bekomme Panik, wenn wir mitten in der Luft durch ein sogenanntes "Luftloch" fliegen, ich denke sofort wir stürzen ab..Da ich aber doch sicher in Bangkok angekommen bin, und dort von meiner Hostfamily abgeholt wurde, war ich doch recht glücklich, diese Hürde überwunden zu haben. Es wird schließlich nicht das einzige Mal bleiben.

Gruß und Kuss 

Luise

29.10.08 04:14


Phuket Trip

1.10.08

Nach einer 10 stündigen Fahrt mit einem anderen deutschen Inbound (Beer)  kamen wir endlich in Phuket an. Dort wurden wir gleich von seinem zukünftigen Hostdad abgeholt, der uns sofort zur Parade des Vegetarian Festivals brachte. Sie war zwar klein, aber doch etwas erschreckend. Ihr müsst wissen, es war 8 Uhr morgens, wir noch ziemlich verschlafen und hungrig und was wir dort sahen ging einem schon ziemlich auf den Magen..(siehe Bilder) Nach der Parade wurden wir nun zu meiner Hostfamily gefahren. Wir fuhren und fuhren, bis wir schließlich schon außerhalb der Stadt waren. Ich dachte mir nur, na toll, so weit weg von allen anderen. Aber jetzt weiß ich, es war wieder mal nur ein Vorurteil, denn was mich dort erwartete war weit enfernt von meinen Vorstellungen. Es war kein Haus, es war eine Villa, mit Pool, Hausmädchen, vielen Räumen und allem drum und dran. Nach diesem Wochenende kann ich auch sagen, ich hatte die netteste tollste und toleranteste Familie die ich mir hätte vorstellen können. Sie hätten mir glaube ich alles erlaubt, obwohl ich an manchen Tagen doch einfach nur am Pool hätte relaxen können..Nachdem ich den Tag am Pool verbracht hatte, trafen sich alle Inbounds in einem Tempel zum Essen und erzählen. Es war ein tolles Gefühl endlich alle wiederzusehen, da wir uns doch so viel zu sagen hatten, wir erleben ja alle das Gleiche. Nach einem kleinen Vortrag über das Festival an sich, wurden alle zu Nicoles Pool gefahren, 100 Meter von meinem Haus enfernt. Dort verbrachten wir den Abend und die Nacht unter dem Sternenhimmel..

 

02.10.08

7°° Treffpunkt am Merlin Hotel

In einem Schiff mit Offendeck gings los nach Phi Phi Islands, die meisten waren nach der 2 stündigen Fahrt schon von der Sonne verbrannt, noch bevor wir überhaupt am Strand angekommen waren. Wir erreichten die Maya Bay, mit einem Wasser, dass man normalerweise nur in Reisekatalogen bewundern kann: es war mehr als nur blau, es ging von einem grellen hellblau über in ein leuchtendes türkis bis hin zu einem durchdringenden DUnkelblau, einfach fantastisch. Nach einer Stunde schnorcheln in der Bucht von Phi Phi Island aßen wir unser Lunch auf der Insel und machten uns danach auf zum Strand. Es war einfach wunderschön, die Boote, die Bucht, der grelle weiße Sandstrand, genauso wie ich es mir vorgestellt hatte. Zudem war strahlender Sonnenschein, was zu dieser eigentlichen Regenzeit eigentlich nicht üblich ist..Abends, und vollig erschöpft trafen sich noch ein paar Freunde bei mir am Pool, nachdem wir noch einen kleinen Ausflug zum landesberühmten Pathong Beach gemacht hatten..

 

03.10.08

An diesem Tag hatten wir ein eigenes Boot, zu unserer Verwunderung ohne Rotarier, mit dem wir zu den Gogai Inseln gefahren sind. Das ist eine Gruppe von ca. 42 Inseln , unter anderem Phang Nga Bay. Ich hatte mir die Landschaft um den Stein im Wasser anders vorgestellt, keine Sandstrände sondern einfach eine simple Bucht, die jedoch solch eine Ruhe ausgestrahlt hat, dass sich keiner wirklich getraut hat, besonders laut zu reden. Nach einer kleinen Kanutour, bei der wir in eine Höhle fuhren und uns hinlegen mussten, dass wir nicht die Decke berührten, durften wir uns im Wasser vergnügen, nachdem uns versichtert wurde, dass es hier keine Jellyfische gibt. (wir sahen trotzdem welche). Auf dem Rückweg zum Festland sind blöderweise alle meine Klamotten ins Wasser geflogen und da wir schon volle Geschwindigkeit hatten musste ich an diesem Abend im Handtuch essen gehen..sehr peinlich. Abends war nun die ganze Gruppe bei mir am Pool versammelt, wir aßen Pizza und ließen es uns gut gehen..

 

04.10.08

Die Parade, für Flo und mich nun schon das zweite mal, war weitaus schlimmer als 2 Tage zuvor. Wir mussten mit ansehen wie die Leute die auf der Straße liefen mit Feuerwerkskörpern beschmissen wurden, von denen wir selbst auch welche abbekamen, bis wir endlich ins Hotel geflüchtet sind (weiteres ist auf den Bildern zu sehen). Ich kann euch sagen, jeder stand unter Schock. Draußen konntest du vor Rauch nichts mehr sehen, geschweige denn atmen. Wir überredeten unseren Stadtführer er solle uns doch so schnell wie möglich die Stadt zeigen, alle waren ziemlich scharf darauf zu Pathong Beach zu fahren. Es war ohnehin zu heiß, um sich lange in diesem Bus aufzuhalten..Abends sahen wir noch die Fantasea Show. Ich hatte Mitleid mit den Elephanten, die auf der Bühne Tricks vorführen mussten, man hat ihnen deutlich angesehen, dass sie leiden. Der Abschied kam. In 2 Monaten ist erst das nächste Treffen und bis dahin setzen wir unseren gweohnten Gang in unseren Familien fort. Am nächsten Tag trafen sich noch ein paar Inbounds und ich in der Shoppingmall, wo wir noch einmal zusammen aßen, und dann gings auch schon für alle wieder zurück nach Hause. 

Ich habe diese Tage sehr genossen, es ist schön wenn du weißt, da sind noch andere auf die du zählen kannst, die dasselbe wie du erleben und mit denen du so viel Spaß haben kannst, auch wenn du sie vielleicht 2 mal in deinem Leben erst gesehen hast. Uns ergeht es allen gleich, in guter und in schlechter Weise und diese Tage zusammen gibt uns allen ein Gefühl von Zusammenhalt.  

9.10.08 06:44


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