Mein Leben in Thailand 08/09!
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Was Thailand so besonders macht

1. Das Essen

Die thailändische Küche hat vielerlei zu bieten. Von duftendem Reis über exotische Früchte, bis hin zu auf den ersten Blick bizar aussehenden Kombination aus allem möglichem Essbaren, beinhaltet das Menü allerlei köstliche Dinge. Schon beim Frühstück ist es üblich, sich eine Kelle frisch gekochten Reis aus dem (in jedem Haus vorhandenen) Reiskocher zu schöpfen und ihn auf dem Teller zu verteilen. Meist wird zusammen gegessen und so stehen auch üblicherweise viele kleine Schüsseln und Teller auf dem Tisch, woraus sich jeder selbst seine Portion nehmen kann. Gegessen wird ausschliesslich mit Löffel und Gabel oder auch mit Chopsticks (zum Beispiel 'koi diao' - Nudelvarianten). Steht beispielsweise morgens ein Teller mit Gemüse, einer mit Omelett und eine Schüssel mit Putenstreifen auf dem Tisch, nimmt sich jeder einen Löffel zu seinem Reis, isst die Kombination und geht erst dann zu den anderen Tellern über. Es ist nicht üblich, sich seine ganze Mahlzeit auf einmal auf den Teller zu schöpfen, jedenfalls nicht, wenn man nicht in der Schule oder an einem öffentlichen Platz (Garküchen, Restaurants) isst und sich seine eigene Mahlzeit bestellen kann. Die meisten Gerichte werden im Wok zubereitet, was meist die schnellere und auch einfachere Variante ist. Gemüse werden gemixt mit etwas Öl, Knoblauch und verschiedenen Soßen. Die Soßen sind das, was das Grünzeug erst richtig schmackhaft macht. Es gibt die berühmte Fischsoße, die als Salz dient und in fast jedem Gericht verwendet wird, aber auch diverse Sojasoßen, Austernsoßen und andere natürliche Geschmacksverstärker. Ohne Chili und Pfeffer, geht nichts. Mai pet--mai arroi (nicht scharf--nicht lecker).. Ich persönlich kann bei weitem noch nicht so scharf essen wie die Thais, aber auch ich finde, dass ein bisschen Schärfe sein muss! Das Essen beinhaltet so viele verschiedene Geschmäcker. Der Mix aus allem, macht es erst richtig lecker. Aber man sollte schon wissen, was gut zusammen passt und was nicht. Da gibt es zum Beispiel 'Dom Yam Gung'. Man kocht Wasser in einem Topf und gibt nacheinander die Zutaten ein: Duftpflanzen (keine Ahnung wie sie heißen, etwas ähnliches wie Zitronenmelisse), Chilichoten, Zwiebelarten (erinnert mich an eine Art Frühlingszwiebel), Ingwer, spezielle Wurzeln, und den Saft von frischen Limonen, lässt es ein bisschen ziehen und heraus kommt eines der Gerichte, das berühmt ist, für seine Geschmacksvielfalt. Scharf, sauer und süß in einem. mhmm..mir läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn ich daran denke! Selbst 'Kao Pat' (fried rice) wird im Wok mit etwas Öl, Fischsoße, Sojasoße und einer Brise Zucker zubereitet. Dann gibt es die Nudeln. Für die Zubereitung von 'Pattai' (fried noodles) kauft man auf dem Markt die frischen, noch weißen und hauchdünnen Scheiben (etwa die Größe DinA4). Diese werden in lange, schmale Streifen geschnitten und ebenfalls im Wok mit Öl und natürlichen Geschmacksverstärkern gebraten, bis sie sich braun färben. Man kann viele Dinge dazu mixen. Die Üblichen sind Sojasprossen, Gemüse, Ei oder Fleisch. Es wird alles zusammen im Wok gebraten, bis es den gewünschten Geschmack erhält. Wer will, gibt anschliessend noch Limonensaft, Zucker, Pfeffer, Chili oder auch 'Nahm Prik' (wörtlich übersetzt: Chiliwasser) dazu. In den Garküchen gibt es für jedes Gericht um die 10 verschiedenen Varianten. Jeder wie er es mag. Ein weiteres von meinen Lieblingsgerichten ist definitiv 'Som Dam' (Papayasalat). Die in Streifen geschnittene weiße Papaya wird in einem sogenannten 'Klok' mit Karottenstreifen, grünen Bohnen, Tomaten, Erdnüssen, Limonensaft, Fischsoße, getrockneten Shrimps, und Palmsugar gestampft. Es ist wohl das einfachste Gericht, da man die Zutaten nicht kochen, sondern sie einfach nur zusammengeben muss. Vielleicht sollte ich noch ein paar Desserts erwähnen. 'Kao Niao Mamuang' (Stickyrice mit Mango) ist ein sehr süßes, aber unglaublich leckeres und auch berühmtes 'Kanomm' (Süßigkeit) in Thailand. Der speziel zubereitete Klebreis, wird mit Kokosnussmilch vermischt und mit der orangen, süßlich reifen Mango serviert. Ein Traum! Meine Stadt ist berühmt für die vielen verschiedenen süßen Leckereien. Vieles wird aus Kokosnuss hergestellt, und vieles ist auch eindeutig zu süß.. Mit Stickyrice kann man vieles machen. Beispielsweise Bananen einwickeln ('Kao Tom Mad') oder ihn mit Kokosnusscreme in ein Bananenblatt hüllen ('Kao Niao Dad'). Ich habe bei weitem noch nicht alles probiert, aber ich könnte hier noch Stunden alle möglichen Essensvariationen auflisten. Die oben genannten Dinge sind unter vielem anderen, die Dinge, die ich am liebsten esse. Und ich bin auch schon dabei, mir die Zutaten und Rezepte bzw. Zubereitungen aufzuschreiben. Ich freue mich schon darauf, meine Familie zu bekochen, mit Christine Rezepte auszutauschen oder meiner Oma ein bisschen was Neues zeigen zu können!

Es folgt in Kürze: Tagesabläufe und Traditionen in Thailand

Bis dahin wünsche ich euch allen eine schöne Zeit!

Eure Luise

23.3.09 14:06
 


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